PowerBASIC für DOS Version 3.20
deutsche Fassung

Eine Programmiersprache mit Tradition
Bei PowerBASIC handelt es sich um die Weiterentwicklung des bekannten Turbo Basic von BORLAND, also um eine altbewährte Sprache, die über viele Jahre hinweg laufend erweitert und verbessert wurde. PowerBASIC in der Version 3.20 bietet Ihnen alle Möglichkeiten, die Sie von einer leistungsstarken und modernen Programmiersprache erwarten. Sie besitzen jedoch den Vorteil, dass Sie in BASIC programmieren, also in einer Sprache, die durch die einfache Erlernbarkeit und unkomplizierte Anwendung weltweit bekannt wurde.

Für unterschiedliche Anwendungen geeignet
PowerBASIC ist eine universell einsetzbare Allzweck-Programmiersprache! Es spielt keine Rolle, ob Sie Anwendungen für den privaten, kaufmännischen, technischen oder für den wissenschaftlichen Bereich erstellen. Viele Programmierer bevorzugen PowerBASIC, weil sie damit Programmieraufgaben wesentlich schneller und einfacher lösen können, als mit manch anderer Sprache. Es liegt an Ihnen, wie Sie die vielen mächtigen Befehle zur Bewältigung Ihrer Aufgaben nutzen. Hier können wir nur einen kleinen Einblick in die Programmiermöglichkeiten und den Leistungsumfang von PowerBASIC geben.

Warum mit PowerBASIC programmieren ?

Der PowerBASIC-Compiler erzeugt extrem schnelle und kompakte Programme. Dies wird unter anderem erreicht durch: Erzeugen eines reinen Maschinensprache-Codes, Unterstützung von Co-Prozessoren, wahlweises Abschalten von Fehlerüberwachungen, schnelle Integerarithmetik usw.. Innerhalb der Programmieroberfläche IDE wird exakt der gleiche Code ausgeführt als in den später erzeugten EXE-Datei. PowerBASIC erstellt EXE-Programme, die ohne zusätzliche Bibliotheken und Runtime-Module selbständig ablauffähig sind. Dabei überzeugt PowerBASIC durch sehr kurze Compilierzeiten. Natürlich können Sie Ihre  ausführbaren EXE-Programme lizenzfrei weitergeben.

Aufgrund der Kompatibilität mit den Befehlen anderer bekannter BASIC-Dialekte ist der Umstieg nach PowerBASIC meist problemlos möglich. PowerBASIC enthält zwar zusätzliche Befehle, jedoch können vorhandene Programm-Quellen anderer BASIC-Sprachen fast immer mit nur geringen Anpassung übernommen werden. Freuen Sie sich über die zahlreichen zusätzlichen Möglichkeiten, die Sie in anderen Programmiersprachen nicht finden (z.B. mehr Datentypen, Bit-Operationen, Sortieren von Arrays, Einfügen, Suchen und Löschen von Array-Elementen, TSR-Programmierung, Programmierung der seriellen Schnittstellen COM1-COM4 bis 115200 Baud & 16550 FIFO, Entwicklung von netzwerkfähigen Programmen, Interrupt-Programmierung).

Durch die leicht verständlichen und aussagekräftigen Befehle sind PowerBASIC-Programme gut lesbar und dadurch später bzw. für andere Programmierer leicht nachvollziehbar und somit wartungsfreundlich. Auch können Sie auf zahlreiche fertige Programme und Routinen anderer Entwickler zurückgreifen und diese in Ihren eigenen Anwendungen einsetzen. PowerBASIC bietet sämtliche Möglichkeiten um übersichtlich, gut strukturiert und modular zu programmieren. Innerhalb von Funktionen und Prozeduren können Sie mit lokalen Variablen und lokaler Fehlerbehandlung arbeiten.

In der integrierten Entwicklungsumgebung IDE sind Editor, Compiler und Debugger unter einer mausgesteuerten Oberfläche zusammengefasst. Die Programme können erstellt, sofort ausgeführt und getestet werden - ohne PowerBASIC zu verlassen! Mit dem integrierten Debugger ist es möglich, die Programme Zeile für Zeile zu durchlaufen, um dabei die Abarbeitung der einzelnen Befehle und die Veränderung der Variableninhalte zu verfolgen.

Innerhalb der Entwicklungsoberfläche von PowerBASIC erhält man durch einfachen Tastendruck Hilfe und Informationen zu allen Befehlen, Funktionen, Fehlermeldungen, Editor-Kommandos, internen Variablen, Prozeduren usw.. Die benötigten Informationen können sowohl über ein Menü des Hilfe-Systems, als auch durch Positionieren des Cursors auf den entsprechenden Befehl und Drücken von Strg-ESC abgerufen werden. Auf diese Weise ist eine zügige und komfortable Programmentwicklung gewährleistet! Zusätzlich erhalten Sie mit der Version 3.20 umfangreiche deutschsprachige Handbücher. Das Benutzerhandbuch erklärt die Bedienung von PowerBASIC allgemein und enthält eine genaue Beschreibung zu den wichtigsten Themen (Datentypen, Lesen und Schreiben von Dateien, Programmstrukturen, Fehlerbehandlung,serielle Schnittstelle). Im Referenzhandbuch werden alle Befehle und Funktionen genau erläutert.

Wählen Sie aus einer Vielzahl von Datentypen (Integer, Long-Integer, Quad-Integer, Byte, Word, Double-Word, einfach-, doppelt- und erweitertgenaue Fließkommazahlen) genau die für Ihre Bedürfnisse optimale Genauigkeit. Für höchste Ansprüche stehen BCD-Festzahlen und BCD-Fließkommazahlen zur Verfügung, welche sich in anderen Programmiersprachen nur selten finden. Weiterhin natürlich auch String, Flex-String, String mit fester Länge, Daten- und Codezeiger (Pointer) und z.B. auch numerische Integer-Konstanten bis 64 Bit.

PB/DOS PowerBASIC 3.20 Compiler für DOS, deutsch
Alle genannten Preise enthalten bereits die gesetzliche Mehrwertsteuer!

     als Vollversion mit deutschen Handbüchern

EUR

69,00

     als Upgrade von Version 2.x, ohne gedruckte Handbücher 

EUR

28,80

     als Upgrade von Version 2.x, einschl. gedruckte Handbücher   

EUR

49,00

Handbuchsatz zu PowerBASIC 3.x, deutsch, 988 Seiten

EUR

28,00



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PowerBASIC Upgrade von 2.x nach 3.20

Wenn Sie bisher mit PowerBASIC 2.xx gearbeitet haben, so sind nachfolgend die wichtigsten Erweiterungen und Verbesserungen der Version 3.20 gegenüber 2.10 aufgelistet.

EMS/XMS-Unterstützung
Die Entwicklungsumgebung und der Kommandozeilen-Compiler nutzen den EMS/XMS-Speicher (oder die Festplatte, falls kein EMS/XMS vorhanden) zum Editieren und Compilieren von sehr großen Programmen. Damit können die Quelltexte jetzt größer als 64 Kbyte sein und zusätzlich steht mehr Platz für Programmcode und Daten zur Verfügung.

Neue und benutzerdefinierte Datentypen
Ein Datensatz bestehend aus mehreren Strings und numerischen Variablen kann zu einem einzigen neuen benutzerdefinierten Datentyp zusammengefaßt werden, der sich als eine Einheit verarbeiten läßt. Auch wurden die neuen vorzeichenlosen Integer-Datentypen Byte, Word, Double-Word (8, 16, 32 Bit) eingeführt. BIN$, HEX$ und OCT$ können jetzt Werte bis zu 32-bit Long-Integer ausgeben.

Integrierter INLINE-Assembler
In PowerBASIC 3.20 können Assembleranweisungen direkt in den Quellcode von PowerBASIC-Programmen geschrieben werden. Oft reichen schon wenige Assembler-Befehle aus, um systemnahe Aktionen auszuführen, die mit einer anderen Programmiersprache entweder überhaupt nicht oder nur sehr umständlich durchzuführen sind.

Speicherresidente Programme
Mit neuen BASIC-Befehlen für die TSR-Programmierung können ohne großen Aufwand und ohne spezielle Kenntnisse speicherresidente Programme entwickelt werden.

Insgesamt mehr als 50 neue bzw. verbesserte Befehle und Funktionen
Bit-Manipulationen wie SHIFT, ROTATE, BIT (Setzen einzelner Bits in Integer-Variablen), Ermitteln der Anfangsadresse einer Funktion oder Prozedur, logische Operatoren ISFALSE und ISTRUE, Sichern der Dateipuffer mit FLUSH, verbesserte Möglichkeiten zur strukturierten Programmierung, Daten- und Codepointer, ...

Absolute Arrays
Arrays können an einer angegebenen Adresse im Speicher abgelegt werden. Auf diese Weise kann beispielsweise der Bildschirmspeicher als Array definiert und dadurch elegant bearbeitet werden. Oder ein PowerBASIC-Programm könnte mit einem TSR-Programm über diese Arrays Daten austauschen.

Huge Arrays
Numerische Arrays dürfen jetzt genauso wie String-Arrays größer als 64 Kbyte sein.

Lokale und globale Fehlerbehandlung
Treten während der Ausführung von Funktionen und Prozeduren Fehler auf, so kann die Fehlerbehandlung sofort innerhalb dieser Routinen erfolgen.

Optionale Variablendeklaration
Bei PowerBASIC 3.20 kann wahlweise festgelegt werden, ob Variablen und Arrays vor ihrer ersten Anwendung deklariert werden müssen. Dies verhindert Fehler durch falsch geschriebene Variablennamen.

Editor verbessert (Mausunterstützung usw.)
Durch die Mausunterstützung in der Entwicklungsumgebung wird der Bedienungskomfort wesentlich verbessert. Das alte PowerBASIC 2.10 stammt immerhin aus dem Jahre 1990 und damals kamen noch viele Programme ohne Maus aus. Auch erleichtern beim Arbeiten ohne Maus viele neue Tastenbefehle das Erstellen des Quellcodes (z.B. Blöcke markieren mit Shift-Pfeil, markierten Block mit Shift-Del in die Zwischenablage kopieren, Zwischenablage mit Shift-Ins einfügen).

Externer Debugger und Bibliothekenverwaltung
Manchmal wird es für sehr umfangreiche Programme oder bei großen Datenmengen nach dem Kompilieren zu eng innerhalb der Entwicklungsoberfläche. Mit dem externen Debugger kann man in solchen Situationen trotzdem noch die gewünschten Analysen durchführen. Die Bibliothekenverwaltung "PBLIB" dient zur Verwaltung von OBJ- und PBU-Dateien. Es werden nur jene Objekte hinzugelinkt, die auch tatsächlich benötigt werden. Dies ermöglicht die Erzeugung möglichst kleiner EXE-Dateien.

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